Wo sie gestern sein werden

Wo sie gestern sein werden

Eine eigenartige Welt. Erinnerungen und Impressionen durch holprige Übergänge zu Bildern verknüpft, die ich lediglich vor meinem inneren Auge skizzieren und phantasieren kann. Stetig die Neugierde und Suche nach Zugängen, die eine Einsicht und wieder gemeinsame Realitätsmomente eröffnen. Realitätsmomente innerhalb eines dementen Gehirns. Innerhalb von Realität derer, die meine verlassen und in eine Parallelwelt überdriften. Zunehmender Verlust von Zeit, Raum, Situation und der eigenen Persönlichkeit. Von großen Unruhen geprägt, mehr und mehr richtungslos und unstrebsam. In der keine Entscheidung getroffen und keine Verantwortung mehr übernommen wird. In der Demenz nicht pathologisch ist, sondern vielleicht das Ankommen im Nirvana.

 

Konzept / Choreographie / Regie:
Carina Otte

Tanz / Co-Choreographie:
Rachell Bo Clark, Katerina Delakoura, Mélanie Favre, Alba De Miguel Fuertes, Annekatrin Kiesel, Valentina Gaia Lops, Sarina Egan-Sitinjak, Julia Keren Turbahn

Musik / Komposition:
Vince Paul Golly

Stimme:
Eleonore Sausmikat

Szenografie / Kostüm:
Francesca Ercoli, Mona Glaß

Motion Design:
Sabine Redlich

Outside Eyes.
Andreas Wolfsteiner, Holger Teschke, Nik Haffner

Licht:
Severin Beyer

Dauer:
60 Minuten

Kamera:
Annelie Andre, Diethild Meier

Photos:
Diethild Meier

Unterstützt von:
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” Berlin